Nachhilfe in Anspruch zu nehmen ist heutzutage längst kein Zeichen mehr von einer persönlichen Schwäche. Der Lehrplan in den Schulen ist umfangreicher geworden, der Lehrstoff komplexer und das Lerntempo entsprechend schneller. Jeder Schüler hat jedoch seine eigenen Lernbedürfnisse, die aber gerade in großen Klassen nicht immer optimal unterstützt werden können. Schlechte Noten in der Schule zu erhalten heißt noch lange nicht, dass ein Schüler nicht schlau genug ist. Im Gegenteil: häufig fallen einem Schüler zu einem neuen Thema gleich soviele Fragen ein, dass er nicht weiß, wo er anfangen soll, und was irgendwann zur Frustration führt.
Die Lernsituation
Eines der wichtigsten Merkmale im Nachhilfeunterricht ist die besondere Lernsituation: Hier steht den Schülern kein Lehrer gegenüber, der ihnen Noten gibt, somit entfällt der Leistungsdruck und der Schüler kann in entspannter Lern- und Arbeitssituation an das Thema herangehen. Durch das Lernen in kleinen Gruppen bleibt außerdem viel mehr Zeit um Fragen zu beantworten als in einer großen Schulklasse.
Gemeinsam lernen auf gleichem Niveau
Gleichzeitig trifft er im Nachhilfeunterricht andere Schüler, mit denen er auf gleichem Niveau lernt, Das schafft viel Selbstvertrauen, und motiviert zum gemeinsamen Lernen. Der Nachhilfeunterricht ist zudem eine gute Grundlage, um den Lernstoff auf das eigene Lerntempo hin zu strukturieren. Gerade wenn Schüler in einem Fach den Anschluss verpasst haben, brauchen sie eine qualifizierte Betreuung, um den Wissensvorspung der Klassenkameraden außerhalb der Schule im Nachhilfeunterricht aufzuholen. So können die Schüler das Thema noch einmal intensiv weiter vorne angehen, anstatt mit Halbwissen mittendrin zu versuchen, das Pensum aufzuholen. Gerade wenn die Versetzung gefährdet ist oder das Abschlusszeugnis ansteht, brauchen Schüler eine Lernsituation, die nicht geprägt ist von Stress, sondern die Möglichkeit, mit Hilfe kompetenter Unterstützung und Förderung eine konzentrierte Arbeitsweise zu erreichen. Mit einer gezielten Nachhilfe bekommen Schüler die Möglichkeit, die Messlatte noch einmal etwas tiefer anzulegen, was den deutlich Leistungsdruck mindert, und um dann den Stoff strukturiert anzugehen.